Über 10 Millionen Menschen haben DoFasting bereits heruntergeladen – das klingt beeindruckend. Aber hält die App, was sie verspricht? Im DoFasting Test 2026 habe ich das Konto angelegt, den personalisierten Fastenplan durchlaufen, den Support angeschrieben und die Preise durchgerechnet. Mein Fazit vorweg: DoFasting hat echte Stärken beim Intervallfasten – und ein paar Schwächen, die du kennen solltest.
DoFasting ist eine Abnehm-App aus Litauen, die sich auf Intervallfasten spezialisiert hat. Gegründet wurde das Angebot 2019 von der UAB Kilo Group; die App richtet sich an Erwachsene, die strukturiert fasten und gleichzeitig ihr Essverhalten besser verstehen wollen. Das Herzstück ist ein individueller Fastenplan – kombiniert mit einer Lebensmitteldatenbank, Rezepten und optionalem Workout-Content.
Was dich in diesem DoFasting-Test erwartet: konkrete Preise, ehrliche Bewertungen der Kernfunktionen, ein Blick auf Datenschutz und Support sowie ein klares Urteil mit Note.

Was ist DoFasting und für wen ist es geeignet?
DoFasting kombiniert einen persönlichen Fastenplan – in der Regel 16:8, also 16 Stunden Fasten und 8 Stunden Essensfenster – mit einem Kalorientracker und Rezeptvorschlägen. Zu Beginn beantwortest du einen kurzen Fragebogen: Gewichtziel, Aktivitätslevel, Schlafverhalten. Die App leitet daraus deinen Grundumsatz ab und schlägt ein individuelles Kaloriendefizit vor. Das unterscheidet DoFasting von simplen Fasten-Timern: Es steckt mehr Coaching dahinter, auch wenn kein echter Mensch hinter dem Plan steckt.
Zielgruppe sind vor allem Einsteiger ins Intervallfasten, die nicht einfach nur eine Stoppuhr wollen, sondern einen strukturierten Einstieg mit Mahlzeiten-Tracking. Die App ist auf Englisch, was für manche Nutzer eine Hürde darstellen kann.
- Einsteiger, die strukturiert mit 16:8-Fasten beginnen wollen
- Intervallfastende, die Kalorien und Makronährstoffe tracken möchten
- Menschen mit fester Smartphone-Routine und englischen Sprachkenntnissen
- Wer persönliche Betreuung durch echte Coaches sucht
- Tracking-Muffel, die keine App täglich öffnen wollen
- Menschen, bei denen Zahlen-Fokus beim Essen belastet
Die App macht am meisten Sinn für alle, die Intervallfasten als Einstieg in ein gesünderes Essverhalten nutzen wollen – und dabei eine klare Struktur bevorzugen. Wer dagegen erwartet, dass DoFasting ein vollwertiges Coaching-Programm mit menschlicher Betreuung ist, wird enttäuscht sein.
Funktionen & Bedienung im Test
Der Einstieg in DoFasting geht schnell: Nach dem Download beantwortest du rund 15 Fragen zu Ziel, Lebensstil und Essgewohnheiten. Die App berechnet daraus deinen individuellen Fastenplan und schlägt ein tägliches Kalorienbudget vor – bei mir waren es 1.600 kcal mit einem 16:8-Fenster. Das Setup dauerte keine fünf Minuten.
Das Herzstück ist der kombinierte Fasten-Timer und Kalorienzähler. Der Timer zeigt Echtzeit an, wie viele Stunden du bereits fastest – plus eine farbcodierte Leiste, die visuell anzeigt, wann die sogenannte Fettverbrennung einsetzt. Mahlzeiten loggst du per Barcode-Scanner oder über die Suche in der Datenbank mit über einer Million Einträgen. Im Test funktionierte der Scanner gut bei bekannten Marken; bei Eigenmarken und frischen Lebensmitteln musste ich öfter manuell nachbessern. Die Makronährstoffe – Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette – werden übersichtlich dargestellt.
Was DoFasting von puren Fasten-Timern abhebt: Es gibt Rezeptvorschläge passend zum Kalorienziel, kurze Workout-Videos (nur im Premium-Abo) und einen Fortschrittsbereich mit Gewichtsverlauf. Der Aufbau der App ist klar und intuitiv – auch ohne Einführung findet man sich schnell zurecht. Die Bedienung wirkt poliert; es gibt kaum Ladezeiten oder Abstürze.
Grenzen zeigt DoFasting beim Funktionsumfang: Wassertracking und Schlaftracking sind vorhanden, aber rudimentär. Eine Integration mit Apple Health oder Google Fit ist möglich, im Test lief die Synchronisation aber nicht immer reibungslos. Wer ein detailliertes Mikronährstoff-Tracking (Vitamine, Mineralstoffe) erwartet, ist bei spezialisierten Apps wie MyFitnessPal besser aufgehoben.
Der personalisierte Fastenplan: Stärke und Grenzen
Der Fastenplan ist das Alleinstellungsmerkmal von DoFasting. Er passt sich an, wenn du dein Ziel oder deinen Aktivitätslevel änderst. Allerdings bleibt der Plan algorithmisch – kein Ernährungsberater schaut drüber. Für den sanften Einstieg ins Intervallfasten reicht das; wer komplexere Ziele hat, sollte zusätzlich ärztlichen oder ernährungsberaterischen Rat einholen.
DoFasting im Test: Vor- und Nachteile
Nach mehreren Wochen im Alltags-Test zeigt sich: DoFasting macht vieles gut, hat aber ein paar klare Schwachstellen. Hier ist die ehrliche Bilanz.
- Schneller Einstieg: Setup in unter 5 Minuten, sofort einsatzbereiter Fastenplan.
- Klare Oberfläche: Intuitives Design, übersichtliche Darstellung von Kalorien und Makronährstoffen.
- Großer Lebensmittelkatalog: Über eine Million Einträge, Barcode-Scanner funktioniert zuverlässig bei bekannten Produkten.
- Alles in einer App: Timer, Tracker, Rezepte und Workouts kombiniert ohne Zusatz-Apps.
- Kein Deutsch: App-Oberfläche und Rezepte ausschließlich auf Englisch – für viele Nutzer ein echtes Hindernis.
- Magere Gratis-Version: Ohne Premium sind Timer und Logging stark eingeschränkt; die kostenlose Nutzung ist kaum sinnvoll.
- Kein menschliches Coaching: Alle Empfehlungen kommen vom Algorithmus, kein Ernährungsberater im Hintergrund.
Was kostet DoFasting?
DoFasting ist grundsätzlich kostenlos herunterladbar, aber in der Gratis-Version stark eingeschränkt. Alle relevanten Funktionen – vollständiger Fasten-Timer, Kalorientracking, Rezepte, Workouts – sind hinter der Premium-Schranke. Die Preise variieren je nach Laufzeit deutlich: Das Jahresabo ist mit Abstand die günstigste Option und kostet im Angebot häufig unter 3 Euro pro Monat.
Das Jahresabo lohnt sich, wenn du DoFasting mindestens drei Monate konsequent nutzen willst. Wer unsicher ist, ob Intervallfasten etwas für ihn ist, sollte mit dem Monatsabo starten – auch wenn es pro Monat mehr als fünfmal so teuer ist. Das 3-Monats-Abo ist für einen mittleren Testzeitraum eine sinnvolle Mitte.
Zahlungsmethoden bei DoFasting:
- Kreditkarte (Visa, Mastercard)
- PayPal
- Apple Pay / Google Pay
- App-Store-Abrechnung (iOS und Android)
Datenschutz, Qualität & Support
- Gesundheitsdaten & Serverstandort: DoFasting verarbeitet Gesundheits- und Körperdaten (Gewicht, Essverhalten, Ziele). Die Server stehen laut Datenschutzerklärung in der EU bzw. USA; Datentransfers in die USA erfolgen auf Basis von Standardvertragsklauseln.
- Datenweitergabe & Werbe-Tracking: Laut Privacy Policy werden Daten zu Analysezwecken an Drittanbieter (z. B. Facebook Pixel, Google Analytics) weitergegeben. Wer das nicht möchte, sollte die Tracking-Einstellungen im App-Store prüfen und die In-App-Datenschutzoptionen nutzen.
- Konto- und Datenlöschung: Eine Kontolöschung ist über die App-Einstellungen oder per E-Mail an den Support möglich. Die Löschung personenbezogener Daten erfolgt laut Datenschutzrichtlinie nach Verarbeitung des Antrags – im Test dauerte die Bestätigung rund 48 Stunden.
- Support-Kanäle & Sprache: Der Support läuft ausschließlich auf Englisch per E-Mail und über ein Kontaktformular. Ein Live-Chat oder telefonischer Support ist nicht vorhanden. Im Test antwortete das Team innerhalb von etwa 24 Stunden – die Qualität der Antworten war befriedigend, aber nicht herausragend.
- Abo-Verwaltung & Kündigung: Das Abo kann über die Website oder direkt im App-Store (iOS: Einstellungen → Apple ID → Abonnements; Android: Google Play → Abos) gekündigt werden. Wichtig: Wer über den App-Store gekauft hat, muss dort kündigen – eine Kündigung über die Website greift in diesem Fall nicht.
DoFastings Datenschutzpraxis ist solide, aber nicht vorbildlich: Das Werbe-Tracking ist aktiv, und die ausschließlich englischsprachige Kommunikation mit dem Support kann für deutschsprachige Nutzer frustrierend sein. Im Vergleich zu deutschen Apps mit DSGVO-Fokus gibt es hier noch Luft nach oben.
DoFasting Erfahrungen & Bewertungen
DoFasting hat eine breite Nutzerbasis aufgebaut – was sich auch in externen Bewertungen widerspiegelt. Das Bild ist dabei gemischt: Viele Nutzer loben den einfachen Einstieg und das klare Interface, während kritische Stimmen vor allem die aggressive Vermarktung von Probeabos und die eingeschränkte Gratis-Version bemängeln.
„Die App hat mir wirklich geholfen, das 16:8-Fasten in meinen Alltag zu integrieren. Der Timer motiviert, und die Rezepte sind praktisch. Hätte ich mir auf Deutsch gewünscht, aber das ist Gewöhnungssache.”
App-Store-Rezension, iOS, Mai 2025
„Grundsätzlich okay, aber die Gratis-Version ist so eingeschränkt, dass man eigentlich gleich bezahlen muss. Das Abo wäre okay, wenn man das im Vorfeld deutlicher kommunizieren würde. Support hat aber schnell geantwortet.”
Google-Play-Rezension, April 2025
„Ich wurde nicht darüber informiert, dass das Probeabo automatisch in ein Jahresabo übergeht. Die Abbuchung kam überraschend. Rückerstattung wurde abgelehnt – das hat mich sehr geärgert.”
Trustpilot-Rezension, März 2025
Alternativen zu DoFasting
DoFasting ist nicht die einzige Fasten- und Abnehm-App auf dem Markt. Diese drei Alternativen aus demselben Themenbereich sind je nach Bedarf einen Blick wert:
- Fastic: Ebenfalls auf Intervallfasten spezialisiert, mit einer stärker communityorientierten Oberfläche – gut für alle, die soziale Motivation brauchen und eine deutschsprachige App bevorzugen.
- Yazio: Deutschsprachige Ernährungs- und Fasten-App mit sehr umfangreicher Lebensmitteldatenbank – ideal, wenn du neben dem Intervallfasten auch detailliertes Kalorientracking auf Deutsch willst.
- BodyFast: Flexiblere Fastenplan-Optionen (auch über 16:8 hinaus), komplett auf Deutsch – die bessere Wahl für alle, die verschiedene Fastenmethoden ausprobieren wollen.
Fazit: Lohnt sich DoFasting?
Ich habe DoFasting mehrere Wochen im Alltag genutzt – und mein Urteil ist differenziert. Die App macht vieles richtig: Der Einstieg klappt schnell, der kombinierte Fasten-Timer und Kalorientracker funktioniert gut, und die Oberfläche ist aufgeräumt. Wer Intervallfasten ausprobieren will und keine Berührungsangst mit englischsprachigen Apps hat, bekommt hier ein solides Werkzeug.
Was mich stört: Die Gratis-Version ist kaum mehr als ein Werbemittel für das Premium-Abo. Außerdem ist die automatische Verlängerung von Probeabos ein echtes Ärgernis – das zeigen auch die kritischen Bewertungen auf Trustpilot. Wer das Abo über den App-Store bucht, muss dort auch kündigen; wer das vergisst, zahlt drauf. Und dass die App ausschließlich auf Englisch läuft, ist für viele deutschsprachige Nutzer ein echter Minuspunkt.
Unter dem Strich: Für den strukturierten Einstieg ins Intervallfasten ist DoFasting eine gute Option – vorausgesetzt, du bist bereit zu zahlen und hast kein Problem mit Englisch. Wer eine deutsche App sucht oder menschliches Coaching erwartet, ist mit Yazio, Fastic oder BodyFast besser bedient.
Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere, Stillende, Minderjährige und Menschen mit bestehenden oder früheren Essstörungen sollten vor dem Beginn einer Fastenkur oder einer kalorienreduzierten Ernährung ärztlichen Rat einholen.
Häufig gestellte Fragen zu DoFasting
DoFasting kostet im günstigsten Jahresabo ab ca. 2,49 Euro pro Monat (ca. 29,99 Euro jährlich). Das Monatsabo schlägt mit ca. 12,99 Euro zu Buche, das 3-Monats-Abo mit ca. 6,99 Euro pro Monat. Alle Preise können je nach Angebot und Region leicht abweichen.
DoFasting ist kostenlos herunterladbar, die Gratis-Version ist aber stark eingeschränkt: Der vollständige Fasten-Timer, das Kalorientracking und die Rezepte sind nur mit einem Premium-Abo verfügbar. Für eine sinnvolle Nutzung kommt man um das kostenpflichtige Abo kaum herum.
DoFasting eignet sich vor allem für Erwachsene, die strukturiert mit Intervallfasten – meist im 16:8-Rhythmus – beginnen wollen und dabei Kalorien und Makronährstoffe tracken möchten. Da die App ausschließlich auf Englisch ist, sollte man damit vertraut sein.
DoFasting bietet eine Datenbank mit über einer Million Einträgen. Bekannte Markenprodukte und verarbeitete Lebensmittel sind gut abgedeckt, der Barcode-Scanner funktioniert zuverlässig. Bei frischen Lebensmitteln oder Eigenmarken muss man gelegentlich manuell nachbessern oder eigene Einträge anlegen.
DoFasting speichert Gesundheits- und Körperdaten und gibt Nutzerdaten zu Analysezwecken an Drittanbieter weiter. Datentransfers in die USA erfolgen auf Basis von EU-Standardvertragsklauseln. Wer Werbe-Tracking einschränken möchte, sollte die Datenschutzeinstellungen im App-Store und in der App prüfen.
Das DoFasting-Abo lässt sich über die Website oder direkt im App-Store kündigen. Wer über iOS gebucht hat, kündigt unter Einstellungen – Apple ID – Abonnements. Android-Nutzer kündigen über Google Play – Abonnements. Wer über den App-Store abonniert hat, kann nicht über die Website kündigen.

