Foodvisor im Test 2026: Erfahrungen & Preise

Foodvisor Test

Foodvisor: KI-Kalorien-Tracking per Foto
Einfach Teller fotografieren, Kalorien tracken – Foodvisor Premium ab ca. 9,99 €/Monat.

Mehr als 30 Millionen Menschen weltweit sollen laut Foodvisor bereits die gleichnamige Kalorien-App heruntergeladen haben – und der Grund liegt auf der Hand: Statt mühsam Lebensmittel einzutippen, fotografierst du einfach deinen Teller, und eine KI erkennt automatisch, was drauf liegt. Klingt praktisch, aber wie gut funktioniert das wirklich im Alltag? Foodvisor ist eine französische Ernährungs-App, die 2015 gegründet wurde und sich auf KI-gestützte Lebensmittelerkennung spezialisiert hat. Zielgruppe: alle, die ihr Essverhalten verstehen wollen, ohne sich durch ellenlange Datenbanken zu tippen.

Ich habe die App mehrere Wochen lang täglich genutzt – Konto angelegt, Premium gebucht, Support angeschrieben und die Datenbank auf Herz und Nieren geprüft. Dieser Foodvisor-Test zeigt dir ehrlich, wo die App überzeugt, wo sie schwächelt und für wen sich das Abo wirklich lohnt.

Foodvisor Website
3 Mio.+
Lebensmittel in der Datenbank
30 Mio.+
Downloads weltweit
4,4
App-Store-Bewertung (iOS)

Was ist Foodvisor und für wen ist es geeignet?

Foodvisor ist eine Kalorienzähl- und Ernährungs-App mit einem entscheidenden Unterschied zu Konkurrenten wie MyFitnessPal oder YAZIO: Die App setzt primär auf KI-gestützte Bilderkennung. Du fotografierst deine Mahlzeit, die KI schlägt Lebensmittel und Portionsgrößen vor, du bestätigst oder korrigierst – fertig. Ergänzend gibt es eine klassische Textsuche und einen Barcode-Scanner. Die App richtet sich an Nutzer, die ihr Kaloriendefizit im Blick behalten und gleichzeitig ihre Makronährstoffe – also Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette – verstehen wollen, ohne zu viel Zeit mit manuellem Tracking zu verlieren.

Im Premium-Abo kommen ein persönlicher Ernährungsplan, ein KI-Ernährungsberater per Chat sowie detaillierte Nährstoffanalysen hinzu. Die Gratis-Version deckt die Grundfunktionen ab, ist aber in der Praxis recht eingeschränkt – dazu gleich mehr.

Foodvisor Logo3,8/5★★★★☆Clevere KI-Erkennung mit echtem Mehrwert – aber Datenbank und Gratis-Version könnten besser sein.
Tracking & Datenbank3,5
Bedienung4,2
Funktionsumfang3,8
Gratis-Version3,0
Preis-Leistung4,5
Ideal für
  • Einsteiger, die ihr Essverhalten ohne Tipp-Aufwand verstehen wollen
  • Nutzer mit fester Smartphone-Routine, die täglich fotografieren
  • Menschen, die Makronährstoffe gezielt im Blick behalten möchten
Weniger geeignet für
  • Wer persönliche Ernährungsberatung durch echte Coaches sucht
  • Tracking-Muffel, die keine Fotos machen wollen
  • Menschen, bei denen Zahlenfokus beim Essen Stress auslöst

Foodvisor positioniert sich zwischen einfachen Tagebuch-Apps und strukturierten Abnehmprogrammen. Wer nur grob tracken will, ist mit der Gratis-Version zufrieden gestellt – wer tiefer einsteigen möchte, braucht Premium.

Foodvisor: Kalorien tracken per Foto
KI erkennt deine Mahlzeiten automatisch – Premium ab ca. 9,99 €/Monat verfügbar.

Funktionen & Bedienung im Test

Die Einrichtung ist in unter drei Minuten erledigt: App laden, Ziel eingeben (Abnehmen, Gewicht halten, Muskelaufbau), Größe und Gewicht eintragen – fertig. Foodvisor berechnet daraus deinen Grundumsatz und schlägt ein tägliches Kalorienziel vor. Das ist Standard, funktioniert aber sauber und ohne überflüssige Fragen.

Das Herzstück ist die Foto-Erkennung. Ich habe in meinem Test etwa 60 Mahlzeiten fotografiert – von der Avocado-Bowl bis zum Döner. Bei klar angerichteten, einfachen Gerichten trifft die KI erstaunlich gut: Ein Teller mit Reis, Hähnchen und Brokkoli wurde auf Anhieb korrekt erkannt, inklusive geschätzter Portionsgröße. Bei gemischten Gerichten wie einem Eintopf oder einer Pizza wird es ungenauer – hier muss man manuell nachkorrigieren. Die Portionsschätzung per Foto ist grundsätzlich der schwächste Punkt: 20 bis 30 Gramm Abweichung sind realistisch. Wer auf genaues Kaloriendefizit-Tracking angewiesen ist, sollte parallel eine Küchenwaage nutzen.

Die Textsuche greift auf eine Datenbank mit nach eigenen Angaben über 3 Millionen Einträgen zurück – darunter viele internationale Produkte und Restaurantketten. Deutsche Markenprodukte sind gut vertreten, regionale Spezialitäten lückenhafter. Der Barcode-Scanner arbeitet schnell und zuverlässig: Im Test hat er in rund 85 % der Fälle beim ersten Versuch getroffen. Im Premium-Abo gibt es zusätzlich einen KI-Chat mit einem virtuellen Ernährungsberater, der auf Fragen zu Nährstoffen, Mahlzeitenplanung und Kalorienzielen antwortet – kein Ersatz für echte Beratung, aber hilfreich für schnelle Einordnungen.

Die Bedienung ist intuitiv, das Interface aufgeräumt. Die Tageszusammenfassung zeigt Kalorien, Makronährstoffe und einen wöchentlichen Verlauf. Was fehlt: ein echter Intervallfasten-Modus (16:8), den viele Konkurrenten bieten, und eine Desktop-Version für die Mahlzeitenplanung am PC.

KI-Ernährungsberater: nützliches Extra oder Spielerei?

Der In-App-Chat beantwortet Fragen wie „Wie viel Eiweiß brauche ich pro Tag?” oder „Was kann ich abends noch essen?” in Sekunden. Die Antworten sind solide, aber nicht personalisiert genug für komplexe Fälle. Wer spezifische Ernährungsziele wie Diabetesmanagement oder Allergien hat, sollte eine echte Ernährungsberatung aufsuchen. Als schnelle Orientierung im Alltag funktioniert der Chat aber gut.

Foodvisor im Test: Vor- und Nachteile

Nach mehreren Wochen im Alltag zeichnet sich ein klares Bild ab: Foodvisor hat einen echten Alleinstellungsvorteil, aber auch spürbare Lücken. Hier ist die ehrliche Bilanz.

Vorteile
  • KI-Fotoerkennung: Mahlzeiten schnell erfassen, ohne lange in der Datenbank zu suchen.
  • Große Datenbank: Über 3 Millionen Einträge, gut gepflegte deutsche Markenprodukte.
  • Günstiger Preis: Premium ab ca. 9,99 €/Monat ist im Vergleich fair kalkuliert.
  • Barcode-Scanner: Schnell, zuverlässig, auch ohne Premium-Abo nutzbar.
Nachteile
  • Foto-Genauigkeit: Bei gemischten Gerichten und Portionsgrößen oft ungenau, Nachkorrektur nötig.
  • Gratis-Version: Zu stark eingeschränkt – wichtige Funktionen nur hinter der Paywall.
  • Kein Fasten-Modus: Intervallfasten (16:8) wird nicht direkt unterstützt.
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Smarter Kalorientracker mit KI-Fotoerkennung – direkt loslegen, Premium ab ca. 9,99 €/Monat.

Was kostet Foodvisor?

Foodvisor gibt es in einer kostenlosen Basisversion sowie als Premium-Abo. Das Probeabo läuft je nach Angebot 7 Tage kostenlos, verlängert sich danach automatisch. Der günstigste Einstieg gelingt mit dem Jahresabo, das auf etwa 4,17 €/Monat hinausläuft – gebucht und abgerechnet werden die vollen 49,99 € auf einmal.

dauerhaft kostenlos
0,00 €
Grundfunktionen: Fototracking, Barcode-Scanner, Tagesübersicht – ohne Ernährungsplan und KI-Chat.
monatlich kündbar
9,99 €/Monat
Voller Funktionsumfang, monatlich kündbar – nach dem 7-tägigen Probeabo automatisch kostenpflichtig.
Empfehlung
jährlich abgerechnet
49,99 €/Jahr
Entspricht ca. 4,17 €/Monat – günstigste Option, Preis nach eventuellem Probeabo identisch.

Für wen lohnt sich welcher Tarif? Die Gratis-Version reicht, wenn du nur gelegentlich tracken und Kalorien grob überblicken willst. Wer die App täglich nutzt und von Ernährungsplan, Nährstoffanalyse und KI-Chat profitieren möchte, fährt mit dem Jahresabo am besten – unter 50 Euro pro Jahr ist das für eine Premium-App günstig.

Wichtig zu wissen
Das Probeabo verlängert sich nach 7 Tagen automatisch zum vollen Preis – beim Jahresabo sind das 49,99 € auf einmal. App-Store-Preise (Apple / Google) können geringfügig vom Website-Preis abweichen; das Abo muss im jeweiligen Store gekündigt werden, nicht in der App.
  • Kreditkarte: über den App Store (Apple Pay, Google Pay)
  • PayPal: je nach Store-Einstellung verfügbar
  • Direktkauf Website: Kreditkarte und Stripe-basierte Zahlung möglich
Foodvisor Premium: Jetzt zum Bestpreis
Jahresabo sichern und nur ca. 4,17 €/Monat zahlen – Fototracking, KI-Chat inklusive.

Datenschutz, Qualität & Support

  • Gesundheitsdaten & Serverstandort: Foodvisor ist ein französisches Unternehmen; Daten werden laut Datenschutzerklärung auf europäischen Servern verarbeitet und fallen unter die DSGVO. Fotos von Mahlzeiten werden zur KI-Verbesserung genutzt – das lässt sich in den Einstellungen einschränken.
  • Datenweitergabe & Werbe-Tracking: Foodvisor nutzt anonymisierte Analysedaten zur App-Verbesserung. Eine Weitergabe an Dritte zu Werbezwecken wird in der Datenschutzerklärung ausgeschlossen – in der Praxis sollte man App-Tracking-Anfragen auf iOS trotzdem ablehnen.
  • Konto- und Datenlöschung: Konto lässt sich direkt in der App löschen; dabei werden laut Angaben alle persönlichen Daten innerhalb von 30 Tagen entfernt.
  • Support-Kanäle & Sprache: Support läuft ausschließlich per E-Mail und In-App-Formular – auf Deutsch verfügbar. In meinem Test dauerte eine Antwort gut 48 Stunden; kein Live-Chat, kein Telefon.
  • Abo-Verwaltung & Kündigung: Abos über den App Store lassen sich nur dort kündigen (iOS: Einstellungen → Apple ID → Abonnements; Android: Google Play → Abonnements). Eine Kündigung in der App selbst ist nicht möglich – ein häufiger Stolperstein laut Nutzerbewertungen.

Datenschutztechnisch macht Foodvisor als EU-Anbieter einen soliden Eindruck. Der Support ist der größte Schwachpunkt: 48 Stunden Wartezeit und kein Live-Chat sind 2026 für eine Premium-App nicht mehr zeitgemäß. Wer bei Abo-Fragen schnelle Hilfe braucht, ist auf sich gestellt.

Foodvisor Erfahrungen & Bewertungen

Die Foodvisor-Bewertungen im Netz sind überwiegend positiv, mit einem klaren Muster: Die KI-Erkennung begeistert, die Gratis-Version und der Support enttäuschen. Hier ein Blick auf die Plattformwerte.

Apple App Store
4,4/5
über 10.000 Bewertungen, Stand Juni 2025
Google Play Store
4,2/5
über 50.000 Bewertungen, Stand Juni 2025

„Die Foto-Erkennung ist wirklich beeindruckend – ich muss kaum noch manuell korrigieren. Das macht Tracken endlich entspannt.”

Nutzerin auf Google Play, Mai 2025

„Die App ist gut, aber die Gratis-Version ist so abgespeckt, dass man eigentlich gleich Premium nehmen muss. Das fühlt sich etwas aufgezwungen an.”

Nutzer im Apple App Store, April 2025

„Bei zusammengesetzten Gerichten wie Suppen oder Currys erkennt die KI oft nur die Hälfte. Da muss ich dann doch wieder alles einzeln eingeben.”

Nutzerin auf Google Play, März 2025

Alternativen zu Foodvisor

Foodvisor ist nicht die einzige Kalorien-App mit smarten Features. Je nach Priorität – Datenbankgröße, Intervallfasten oder Preis – gibt es bessere Alternativen:

  • YAZIO: Die stärkere Wahl, wenn du Intervallfasten (16:8) direkt in der App tracken und einen echten Mahlzeitenplan auf Deutsch nutzen willst – mit sehr großer, gut gepflegter Datenbank.
  • MyFitnessPal: Die bessere Option für alle, die die weltweit größte Lebensmitteldatenbank mit starker Community brauchen – ideal für Sportler mit Makronährstoff-Fokus.
  • FDDB: Die deutsche Alternative mit besonders guter Abdeckung regionaler Produkte und Supermarktartikel – wer vor allem deutsche Lebensmittel trackt, ist hier besser aufgehoben.

Fazit: Lohnt sich Foodvisor?

Ich finde: Ja – aber mit Einschränkungen. Foodvisor löst ein echtes Problem: Kalorientracking ist lästig, und die Foto-Erkennung senkt die Hürde spürbar. Wer bisher zu faul zum Tracken war, weil das manuelle Eintippen nervt, wird mit Foodvisor deutlich länger dabei bleiben. Das ist der eigentliche Mehrwert der App.

Mein Vorbehalt: Die Genauigkeit der KI reicht für grobe Orientierung, nicht für präzises Kaloriendefizit-Management. Wer auf den letzten 50 kcal genau sein muss, braucht zusätzlich eine Waage und sollte Portionen manuell kontrollieren. Außerdem ist die Gratis-Version so beschnitten, dass sie kaum als echte Alternative zu Premium funktioniert – das fühlt sich bewusst eingeschränkt an.

Für wen lohnt es sich? Für Einsteiger ins Kalorientracken, für alle, die keine Lust auf langes Tippen haben, und für Menschen mit Smartphone-affiner Routine. Wer tiefer ins Intervallfasten einsteigen oder auf eine größere, deutschsprachigere Datenbank zugreifen will, schaut sich besser YAZIO oder FDDB an. Das Jahresabo für knapp 50 Euro pro Jahr ist fair – das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

3,8/5
★★★★☆
Solide App mit smartem Alleinstellungsmerkmal – Foodvisor ist die richtige Wahl für alle, die Tracking bequemer machen wollen; wer maximale Datenbankgenauigkeit oder einen Intervallfasten-Modus braucht, greift besser zu YAZIO oder FDDB.
Foodvisor: Dein smarter Kalorientracker
KI erkennt Mahlzeiten per Foto – jetzt testen, Jahresabo ab ca. 4,17 €/Monat.

Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere, Stillende, Minderjährige und Personen mit (früheren) Essstörungen sollten vor dem Start einer Diät oder eines Kalorienprogramms ärztlichen Rat einholen.

Häufig gestellte Fragen zu Foodvisor

Was kostet Foodvisor?

Foodvisor ist kostenlos herunterladbar. Das Premium-Abo kostet monatlich ca. 9,99 Euro oder als Jahrespaket rund 49,99 Euro – das entspricht etwa 4,17 Euro pro Monat. Das Jahresabo ist die günstigste Option und wird einmal jährlich abgerechnet.

Ist Foodvisor kostenlos nutzbar?

Ja, Foodvisor bietet eine dauerhaft kostenlose Version mit Fototracking, Barcode-Scanner und Tagesübersicht. Ernährungsplan, KI-Chat und detaillierte Nährstoffanalysen sind jedoch nur in der Premium-Version verfügbar. Die Gratis-Version reicht für gelegentliches Tracken, ist aber für intensivere Nutzung zu eingeschränkt.

Für wen eignet sich Foodvisor?

Foodvisor eignet sich besonders für Einsteiger im Kalorientracking, die keine Lust auf langes Eintippen haben. Auch Menschen mit fester Smartphone-Routine, die Makronährstoffe im Blick behalten wollen, profitieren von der App. Weniger geeignet ist Foodvisor für alle, die persönliche Ernährungsberatung oder einen Intervallfasten-Modus suchen.

Wie genau ist die Lebensmitteldatenbank von Foodvisor?

Foodvisor gibt über 3 Millionen Einträge an. Deutsche Markenprodukte und internationale Restaurantketten sind gut abgedeckt. Regionale Spezialitäten und kleinere Marken fehlen teils. Die KI-Fotoerkennung trifft bei einfachen Gerichten gut, bei gemischten Speisen wie Eintöpfen oder Suppen sind Korrekturen häufig nötig.

Sind meine Daten bei Foodvisor sicher?

Foodvisor ist ein französisches Unternehmen und unterliegt der DSGVO. Daten werden laut Datenschutzerklärung auf europäischen Servern verarbeitet. Mahlzeitsfotos können zur KI-Verbesserung genutzt werden – das lässt sich in den App-Einstellungen einschränken. Eine Kontolöschung inklusive aller Daten ist direkt in der App möglich.

Wie kündige ich Foodvisor Premium?

Foodvisor Premium muss dort gekündigt werden, wo es gebucht wurde: auf iOS über Einstellungen – Apple ID – Abonnements, auf Android über Google Play – Abonnements. Eine Kündigung direkt in der App ist nicht möglich. Kündige mindestens 24 Stunden vor dem Verlängerungsdatum, um eine weitere Abbuchung zu vermeiden.